Teil 5: Gimsøy (Kirche, Hov, Berg Hoven)

Gimsøy ist eine weitere, deutlich kleinere Lofoteninsel zwischen Vestvagoy und Austvagoya. Anders als der Rest, den wir von den Lofoten gesehen haben, ist diese Insel in weiten Teilen flach und von Torfmooren bedeckt. Die E10 streift nur die Südküste der Insel, so dass man hier das Gefühl bekommen konnte, am Ende der Welt zu sein. Die wenigsten Touristen scheinen sich hierher zu verirren. Versorgungsmöglichkeiten (Tankstelle, Restaurants oder ein Geschäft) haben wir hier oben nicht entdeckt, es gibt jedoch an der Nordküste direkt am Meer einen Campingplatz.

Die Insel wird über zwei sehr markante Brücken mit Vestvagoy und Austvagoya verbunden.

Wir haben die Insel an zwei verschiedenen Tagen umrundet – einmal bei recht durchwachsenem Wetter nach mehreren Regentagen, ein zweites Mal bei strahlendem Sonnenschein.


Kirche von Gimsoy

Die Holzkirche von Gimsøy (erbaut 1876) ist sicher das bekannteste Fotomotiv der Insel. Auch das haben wir an beiden Tagen fotografiert und fanden sie jedesmal sehr schön. Für einige Bilder ist Ulli mit ihren Gummistiefeln ins flache Wasser gegangen. Ein unvorsichtiger Schritt auf dem Rückweg setzte ihren Stiefel dann komplett unter Wasser, was zu dieser Jahreszeit extrem kalt und unangenehm ist. Zum Glück gab’s im Auto Ersatzschuhe und eine Ersatzhose von Eric. 😉


Hov & Nordstrand

Im Nordwesten der Insel liegt Hov und der Nordstrand, hier gibt es auch einen Campingplatz. Für die Besteigung des Hoven ist das ein guter Startpunkt, es gibt einige fotogene Strände und Häuser, für Polarlichter ist die Ecke eventuell wegen etwas Lichtverschmutzung nicht ideal. Ach ja, einen Golfplatz gibt’s hier auch, wer also die Kamera mal weglegen und ein 9er Eisen zur Hand nehmen will, ist hier richtig.


Hoven und unterwegs auf den Straßen von Gimsøy

Der Hoven erhebt sich zwar nur 368 Meter aus dem Meer. Da es rund herum aber sehr flach ist, fällt einem dieser markante Berg, der von einer Seite wie eine Haiflosse aus der Landschaft ragt, schon von Weitem auf. Im Sommer kann man ihn auch besteigen. Diese Tour soll gar nicht so schwer sein. Das werden wir hoffentlich irgendwann mal ausprobieren können. Von Hov aus (also direkt vom Campingplatz) kann man diese Tour starten.


Eine Übersicht über Gimsøy:

(wo “Gimsøysand steht, ist die Kirche von Gimsoy zu sehen)


Damit endet unser Reisebericht über die Lofoten. Gerade jetzt, wo wir all die Fotos nochmal für diesen Reisebericht gesichtet und sortiert haben, ist deutlich geworden, was für ein atemberaubendes Stück Natur da oben ganz im Hohen Norden wartet, entdeckt zu werden. Und auch wenn das Wetter da oben einen schon mal ganz schön herausfordern kann, teilweise sogar frustrieren kann, so bleiben am Ende doch vor allem die tollen Momente und Fotomotive hängen. Als Abschluss noch einmal die “Fotografen” in Aktion:

 

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2 Kommentare

  1. Michael Felder

    Klasse Bericht👍

    Liebe Grüße

    Micha

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