Teil 1 – Moskenesoya

Moskenesoya befindet sich im südlichen Teil der Lofotengruppe. Der südlichste mit dem Auto erreichbare Ort ist Å, ein Stück weiter nördlich befindet sich der vielleicht bekannteste Ort der südlichen Lofoten – Reine. Genau dort hatten wir uns auch für die ersten sechs Tage eine Unterkunft gebucht.

Direkt nördlich an Reine schließen die kleinen Orte Sakrisoy und Hamnoy an. All diese Orte kennt man von vielen Fotomotiven aufgrund ihrer markanten kleinen Fischerhäuser, die sich so wundervoll in die Berg- und Meereskulisse einfügen.

Südlich von Reine befindet sich der kleine Ort Moskenes. Hier gibt es einen recht großen Campingplatz, den wir uns auch angeschaut haben. Er liegt auf einer Erhöhung mit Blick auf’s Meer. Außerdem legt hier die Fähre nach Bodø ab – eine der gängigen Möglichkeiten, um auf die Lofoten zu kommen.

All die Orte sind durch die eine Straße E10 verbunden.


Reine

Direkt in Reine war unsere erste Unterkunft, somit hatten wir reichlich Gelegenheit, den Ort fotografisch festzuhalten. Es gibt ein paar typische Fotospots, allerdings führt die E10 in einem großen Bogen um den Reinefjorden herum, hier gibt es immer wieder die Möglichkeit eines kurzen Fotostopps.

 


Hamnøy

Hamnoy ist ein kleines Fischerdorf nördlich von Reine. Die roten Häuser und der besondere Blick von der Brücke haben es sehr populär gemacht. Egal zu welcher Tageszeit wir diesen Ort passiert haben, sahen wir zahlreiche Fotografen auf der Brücke stehen…

Natürlich haben auch wir von dieser Brücke aus fotografiert, mal bei Nacht, mal tagsüber, an unterschiedlichen Tagen mit unterschiedlichen Schneeverhältnissen. Es gibt aber noch ein paar ganz hübsche Fotospots in Hamnoy.

 


Sakrisøy

Sakrisoy befindet sich zwischen Reine und Hamnoy und ist nicht nur ein kleines Fischerdorf, sondern sogar eine eigene kleine Insel. Die zwei Brücken, die den Ort begrenzen, sind so schmal – auch wenn es die Hauptverkehrsstrasse E10 ist, dass man hier per Ampel nur einspurig entlang geführt wird. Während in vielen anderen Lofoten-Orten die roten Rorbuas dominieren, erstrahlen hier die meisten Häuser in einem leuchtenden Gelb. Außerdem ist der gesamte Ort durch den Dorschfischfang und die typischen Trockengestelle dominiert.


Fredvang

Um nach Fredvang zu gelangen, muss man die E10 verlassen. Zwei sehr markante Brücken führen am nördlichen Teil von Moskenesoya auf diese kleine Insel. Die zwei Brücken fielen uns schon auf, als wir am ersten Tag vom Flughafen nach Reine gefahren sind, da haben wir sie aber quasi noch “links” liegen lassen (eigentlich war es rechts 😉 ). Noch am selben Abend kamen wir aber wieder zurück und nutzten sie, um in den kleinen Ort Fredvang zu gelangen. Wir hofften an diesem Abend auf Polarlichter und hatten gelesen, dass der Strand “Ytresand” ein guter Fotospot dafür sein sollte. Als wir ankamen, waren auch schon einige andere Leute, auch kleinere Fotogruppen, vor Ort. Gemeinsam warteten wir auf’s Nordlicht, an diesem Abend aber leider vergeblich.

Drei Tage später kamen wir nochmals her, um uns den Strand bei Tageslicht anzuschauen. Leider hatte bei unserer Ankunft heftiger Regen eingesetzt. Bei schönerem Wetter soll man hier sehr schön wandern können. Auch startet in der Nähe die bekannte Wandertour an den Kvalvikastrand (der nur über diese Wandertour erreichbar ist). Das müssen wir unbedingt auf einer späteren Reise, bei hoffentlich besserem Wetter, nachholen.


Eine Übersicht über die einzelnen Orte auf Moskenesøya bietet die folgende Karte:


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