Flug in die USA & Erkundung von Las Vegas


05.05.2014 – Anreise von Frankfurt nach Las Vegas

Heute ging unser Abenteuer endlich los.
Die Taschen waren gepackt – wir hatten uns für ein drittes Gepäckstück entschieden, da wir als eines der Highlights unserer Reise den Abstieg in den Grand Canyon geplant hatten und dafür Zeltausrüstung und Schlafsäcke dabei hatten. Außerdem hatten wir die Hoffnung, dass wir so ggf. das Waschen während der Reise umgehen könnten. Schließlich ist die Urlaubszeit viel zu schade und das Land viel zu schön und außerdem hatten wir fast nur naturbelassene schöne CG (ohne Waschmaschine) geplant…

(ein zusätzlicher Koffer kostete damals 100 $ pro Strecke bei United/Lufthansa)

Gegen 10:30 kam unser Taxi und nur 20 Minuten später standen wir in Frankfurt beim Check-In bei United Airlines. Da machte es sich mal wieder bezahlt, dass wir so nah am Flughafen wohnten (wir hatten einen Lufthansaflug gebucht, allerdings operated by United).

Der Check-In verlief problemlos und äußerst freundlich. Vor allem wurden wir auf einen früheren Anschlussflug in San Francisco eingecheckt als von unserem Reisebüro geplant, so sollten wir statt 5,5h nur 4h Zwischenaufenthalt haben.

Lang genug blieb die Anreise nach Las Vegas mit dem Umstieg in SF aber trotzdem und wir waren uns beide einig, dass es uns künftig doch einen höheren Flugpreis wert wäre, einen Direktflug zu nehmen…

Der Flug mit United war ziemlich durchwachsen. Es gab zwar keine Turbulenzen und es ging pünktlich los, aber weder gab es Bildschirme/Unterhaltungsprogramm an den Plätzen, noch funktionierte an den großen Bildschirmen die „Fluganzeige“, denn die verharrte auf Frankfurt.

Statt der typischen „Holzklassenfrage“ – „Chicken or Pasta“ gab es bei United nur ein „Do you want Chicken?“. Essenauswahl? Fehlanzeige… frown

In San Francisco mussten wir dann durch Immigration. Anscheinend kamen mehrere große Maschinen ziemlich zeitgleich an, so dauerte das Warten fast 1,5 Stunden. Wir waren nicht ganz sicher, ob wir würden einreisen dürfen, denn im Vorjahr war das I94-Formular nicht ordnungsgemäß aus unseren Pässen entfernt worden, (wg. Ausreise auf dem Landweg), so dass kein Nachweis bestand, dass wir die USA ordnungsgemäß verlassen hatten. Wir hatten deshalb beim „Department of Homeland Security“ einen Antrag stellen mussten, von eine positive Rückmeldung hatten wir nie erhalten.

Aber alles ging gut (sonst wäre der Reisebericht hier zu Ende) und wir vertrieben uns die Wartezeit bei durchwachsenem amerikanischen Kaffee und Cookies.

22 Uhr kamen wir dann endlich in Las Vegas an. Zunächst hatten wir eine ganz nette Unterhaltung mit unserem Taxifahrer. Als es dann ans Bezahlen ging, kippte seine Stimmung schlagartig und er knallte uns die Koffer sehr lustlos auf die Straße vorm Exalibur. Anscheinend waren 15% Trinkgeld zu wenig für ihn…

Egal, wir waren müde und wollten nur noch ins Bett…

Ich erhielt beim Eintritt ins Excalibur einen kleinen „Las Vegas Schock“. Ich war – im Gegensatz zu Eric – noch nie in dieser Stadt gewesen und hatte irgendwie nicht damit gerechnet, dass sich die Casinos in den Hotels befinden. Aber diese riesige Halle mit diesen unzähligen Spielautomaten, diese vielen Menschen, dieser bunte dunkle Teppich und dann dieser süßliche Geruch, der sich mit dem Zigarettengestank vermischte, das war schon sehr „special“…

Uns zog es aber nur noch ins Zimmer und dann direkt ins Bett, schließlich waren wir jetzt über 25 Stunden auf den Beinen…

 

Las Vegas wird morgen erkundet!!!

 


06.05.2014 –Las Vegas – große Erkundungstour

Nach einem kurzen Aufwachen mitten in der Nacht, haben wir es doch tatsächlich geschafft, trotz Jetlag bis ca. 6 Uhr zu schlafen.  Sehr cool – wir sind also fit für den Tag…

 LAS VEGAS – WIR KOMMEN!!!

Als wir gegen 7 Uhr durch die Hotellobby des Excalibur gelaufen sind, hingen schon wieder (oder immer noch???) recht seltsam aussehende Typen an den Automaten rum… Auch wenn es im Hotel einige Frühstücksmöglichkeiten gab, entschieden wir uns, draußen einen netten Platz aufzusuchen und entflohen dieser dunklen „Spielhölle“.

Las Vegas begrüsste uns mit einem strahlend blauen Himmel, sehr angenehmen Temperaturen und einer frischen Brise.

Wir entschieden uns für’s Denny’s direkt neben dem Hardrock-Cafe, das um diese recht frühe Uhrzeit noch recht leer war. (später, als wir rausgingen, stand dort eine lange Schlange an, um auf einen freien Tisch zu warten). Es gab klassisch amerikanisches Frühstück mit Ei, Pancakes, Bacon und „Refill-Kaffee“.

Frisch gestärkt erkundeten wir den Strip und schauten uns auch das eine oder andere Hotel von innen an…

Hotel Belaggio (etwas kitschig, aber trotzdem sehr schön):

 Hotel Paris (unschwer zu erkennen wink):

Hotel Venetian (das fanden wir am unglaublichsten mit dieser überdachten “Stadt” und dem unechten Himmel) – Und wie es sich für Italien gehört, gab’s hier sehr lecker aussehendes Eis, allerdings zu “unverschämten” Preisen:

Auch das Riesenrad und das ebenfalls neu erbaute Lync-Viertel schauten wir uns an. Wir hatten zunächst den Plan, abends eine Fahrt mit dem Riesenrad zu machen, um Las Vegas bei Nacht zu bestaunen und zu fotografieren. Dann entschieden wir uns doch dagegen, aus folgende Gründen…

  • abends kostete eine Fahrt für 2 Personen ca. 75 $
  • die Kabinen hatten getönte Scheiben, waren deshalb zum Fotografieren vermutlich weniger geeignet
  • man musste – wenn man die Karten vorab kaufte, genau festlegen, wann man abends fahren wollte (es gibt die Karten für 10-Minuten-Intervalle, d.h. man bucht dann z.B. für 18:50 Uhr)
  • der Lync-Bereich, wo das Riesenrad steht, ist etwas vom Strip entfernt. Wir hatten die Befürchtung, dass die Sicht auf den Strip deshalb nicht so gut sein würde

Der Strip ist ganz schön lang – dabei haben wir uns bisher auf die südliche Hälfte beschränkt… Deshalb kauften wir uns Tickets für den Monorail und fuhren zurück an das Südende der Strecke, das nicht allzu weit vom Excalibur entfernt liegt. Gegen 13 Uhr kamen wir im Hotel an und legten uns nochmal zwei Stunden aufs Ohr. Außerdem vereinbarten wir die Abholzeit am nächsten Morgen mit Moturis, unserem Wohnmobilvermieter.

Anschließend starten wir unsere „Strip-Erkundungstour-Teil-2“.

Nach einer leckeren Erfrischung in der großen grünen Kaffeekette ging es mit dem Monorail (wir hatten ja die Tagestickets) ganz in den Norden. Die Endstation liegt in der Nähe des Stratosphere-Towers. Ehrlich gesagt waren wir von der nördlicheren Hälfte des Strips sehr enttäuscht – viele Baustellen, keine Geschäfte, keine Restaurants…

Hungrig begaben wir uns auf die Suche nach einem „Burger-Restaurant“ und wurden am Treasure-Island-Hotel fündig bei „Gilley’s“. Der Laden war recht voll – immer ein gutes Zeichen und wir wurden nach kurzer Wartezeit nicht enttäuscht. Es gab leckere Burger, gutes Bier bei sehr netter (und als Cowgirls verkleideter) Bedienung.  Den Laden würden wir sofort weiterempfehlen.

Als wir rauskamen, setzte schon langsam die Abenddämmerung ein und nachdem wir uns gegen das Riesenrad entschieden hatten, steuerten wir den Eiffelturm an, um dort oben den Sonnenuntergang zu fotografieren.

Es war recht wenig los, was sicher auch mit dem Wetter zu tun hatte. Es war für Las-Vegas-Verhältnisse richtig kalt und sehr windig. Man brauchte schon eine gute Jacke, am besten mit Kapuze, um da oben nicht zu frieren. Uns sollte es recht sein, dann gab es wenigstens kein großes Gedrängel. Übrigens kann man hier oben leider nicht mit Stativ fotografieren, weil die ganze Plattform mit einem Gitter geschützt ist und nur sehr kleine “Fotoluken” ausgespart sind.

Hier einige Eindrücke vom Sonnenuntergang:

Pünktlich 20 Uhr startete dann im gegenüberliegenden Hotel „Belaggio“ die Wasserspiele-Show, auf die man von hier oben einen recht ausgefallen Blick hatte. Später schauten wir uns die Show auch nochmal von unten an.

Tapfer hielten wir trotz Jetlag bis 22 Uhr durch, aber dann fielen wir sehr müde ins Bett. Wir freuten uns sehr auf den morgigen Tag, an dem unser WoMo-Abenteuer starten sollte.


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