Tag 19: Tagesausflug auf die Kosterinseln


22.08.2018 (Mi) – Mit dem Schiff von Strömstad auf die Kosterinseln

Campingplatz StartStrömstad Camping
Campingplatz ZielStrömstad Camping
gefahrene Kilometer0
Highlights / WanderungenSchiffsausflug auf die Kosterinseln
-> Wandern auf den Inseln
Wetterbewölkt, ab und zu leichter Regen

Für heute hatten wir einen Ausflug auf die Kosterinseln geplant. Sie liegen ca. eine knappe Stunde mit dem Boot entfernt westlich von Strömstad. Die Inseln sind für ihr schönes Wetter bekannt und werden deshalb von den Schweden als Badeinseln genutzt. Richtig schönes Wetter war für heute allerdings nicht angesagt – trotzdem wollten wir den Tag für diesen Ausflug nutzen.

Zunächst frühstückten wir allerdings entspannt auf dem Campingplatz, da wir uns entschieden hatten, erst das Schiff 12 Uhr zu nehmen.

Anschließend liefen wir zu Fuß zum Hafen – man könnte zwar Fahrräder mit rüber auf die Inseln mitnehmen, das wollten wir aber nicht.

Wir waren vorsichtshalber etwas früher an der Bootsanlegestelle, kauften die Karten unkompliziert am Automaten per Kreditkarte.

Als wir am Bootssteg warteten, wurde es recht voll, da auch einige  Busgruppen ankamen – keine Ahnung, ob alle auf’s Schiff passen würden, wir standen zum Glück weit vorn. Deshalb bekamen wir auf dem Schiff auch ohne Probleme Sitzplätze, allerdings verbrachten wir dann doch die meisten Zeit oben auf dem Deck.

Es ging zwischen Schären entlang, die See war angenehm ruhig. Wir hatten im Vorfeld etwas Bedenken gehabt, weil ziemlich stürmischer Wind angekündigt war, die Bedenken waren aber völlig unbegründet.

Nach ca. 45 Minuten erreichten wir den ersten kleinen Hafen, Ekenäs (Südinsel). Dort stiegen die Massen aus – wir zum Glück nicht, es wurde deutlich leerer auf dem Boot.

In Vettnet (Nordinsel) stiegen wir mit ca. 10 Anderen aus und hatten die Insel anschließend fast für uns allein.

Wir suchten uns unseren Weg (erinnerte uns ein wenig an Hiddensee, wo wir dieses Jahr auch schon waren), folgten erst den Anderen, aber die wenigen Leute verteilten sich schnell und schon waren wir ganz allein. Wir liefen erst ein bisschen durch einen Wald, erreichten dann das Nordufer der Insel – rauhe Küste, einsam und schön, hier gibt es sogar einen Zeltplatz.

Es führen verschieden farbige Touren über die Insel. Wir hatten eine Broschüre, auf der die Wege eingezeichnet waren und man auch eine Vorstellung bekommen konnte, wie lange man für die einzelnen Wege ungefähr braucht.

Leider war das Wetter recht durchwachsen, es gab jetzt sogar ein paar Regentropfen. Bei besserem Wetter muss es hier toll sein – die Inseln gelten ja eigentlich als Sonnenparadies für die Schweden – heute leider nicht.

Am Südende der Nordinsel suchten wir uns ein Restaurant – gar nicht so leicht, da hier wirklich wenig los ist.

Im Strandkaten wurden wir dann aber fündig und das war ein richtig uriges süßes Restaurant und gleichzeitig ein “Trödelladen”. Extrem viel kleiner & großer “Kram” dekorierte die Gaststube. Wir entschieden uns für leckere Fish&Chips, auch hier waren die Preise im Vergleich zu Norwegen sehr moderat.

Jetzt mussten wir uns langsam beeilen, um die kleine Seil-Fähre zu erwischen, die die zwei Inseln verbindet, denn die fährt zu dieser Jahreszeit nur bis ca. 15 Uhr.

Selbst hier zahlten wir mit Kreditkarte (10 SEK), wir waren die Einzigen, die auf die andere Seite gebracht wurden.

Auf der Südinsel entschieden wir uns für den blauen Wanderweg, der schön an der Küste entlang führt.

Irgendwann kamen wir in  Ekenäs an, wo das Naturum steht, ein kleines naturkundliches Museum.

Wir peilten die Fähre um 17:10 an und hatten noch Zeit, einen Abstecher ins Museum zu machen – sehr nett gemacht, leider nur auf schwedisch. Dann ging es irgendwann mit der Fähre zurück – wieder ca. 45 Minuten bis nach Strömstad. 

Auf der Hinfahrt waren wir der Colorline-Fähre begegnet, auf der Rückfahrt war’s die Fjordline. Strömstad ist also auch gut per Autofähre mit Norwegen verbunden…

Bevor wir den halbstündigen Fussmarsch zum Campingplatz antraten, kauften wir noch schnell ein wenig fürs Abendessen in einem Supermarkt am Hafen in Strömstad ein.

Heute war das Wetter ja leider viel ungemütlicher als gestern und es gab auch keinen so herrlichen Sonnenuntergang zu bewundern, also aßen wir drinnen und verbrachten dort auch unseren Abend.


Da wir heute den Camper nicht bewegt haben, gibt es die Wandertour auf den Inseln als Map. Auf der ersten Karte ist auch Strömstad zu sehen, wo wir mit dem Schiff gestartet sind.


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