Tag 3: Ein toller Tag auf der Kalahari Bagatelle Game Ranch


30.04.2022 (Sa) – Natursafari, Entspannen, Gepardenfütterung und leckeres Abendessen

Campingplatz StartBagatelle Kalahari Game Ranch
Campingplatz ZielBagatelle Kalahari Game Ranch
gefahrene Kilometer0
Highlights:Natursafari am Morgen
Cheetah-Fütterung & Sundownertour am Abend
Dinner in der Lodge
Wetterdurchgängig sonnig, ca. 30 Grad, nachts kühl

Wir hatten unsere erste Nacht im Camper verbracht. Abends, als wir ins Bett gingen, war es ganz schön warm im Camper. Irgendwann in der Nacht kühlte es aber spürbar ab. Für morgens mussten wir uns den Wecker stellen, denn wir hatten die “Natursafari” gebucht, 7 Uhr sollten wir direkt an unserem Stellplatz abgeholt werden. Als der Wecker um 6 Uhr klingelte, stellten wir fest, dass es draußen noch total dunkel ist. Deshalb blieben wir noch ein Weilchen länger im Bett liegen.

Als wir dann aufstanden, fing so langsam die Dämmerung an. Es war total schön draußen, gar nicht so kalt, wie wir zunächst vermuteten, und es wurde auch minütlich heller. Wir packten unseren Kamerakram zusammen, zogen dicke Jacken an und setzten sogar eine Mütze auf. Überpünktlich bog das Safari-Auto vor unserer Campsite ein und holt uns ab. Es waren schon vier andere Touristen auf der offenen Rücksitzfläche, auch alles Deutsche, aber für uns war noch eine ganze Bank frei. Das war gut, denn so konnten wir perfekt aus dem Auto heraus fotografieren. Hinter unserer Campsite bogen wir in das weite Farmland rein, noch war die Sonne nicht aufgegangen. Über eine sandige Piste ging es einen Hügel hinauf, wo wir erstmal anhielten und aussteigen durften. Der Fahrer hatte eine Kanne mit frisch gekochtem Kaffee dabei. Während wir unseren Kaffee tranken, ging am Horizont die Sonne auf. Ach war das schön, so stellt man sich Afrika vor.

Wir fuhren insgesamt zwei Stunden mit dem Guide durch den Park, er hielt ständig Ausschau nach Tieren und wurde auch oft fündig. So beobachtete er zum Beispiel die Spuren im Sand, auf diese Weise fanden wir zwei Nashörner. Zunächst fotografierten wir sie aus der Ferne, aber nach und nach kamen wir den beiden Nashörner immer näher und sie schienen auch sehr friedlich zu sein. Das war schon sehr beeindruckend.

Später entdeckten wir noch Springböcke, Oryxe, Zebras (allerdings nur aus der Ferne), Strauße und als weiteres Highlight circa zehn Giraffen. Mit voller Speicherkarte und sehr zufrieden wurden wir gegen 9:00 Uhr wieder an unserer Campsite abgesetzt. Das war schon etwas Besonderes, den Tag so zu starten. Auch wenn wir später auf unserer Reise noch viele dieser Tiere sehr zahlreich sahen, so blieben diese ersten intensiven Tierbeobachtungen doch bis zum Schluss der Reise ein Highlight.

Wir bereiteten uns unser Frühstück zu, unser erstes Campingfrühstück. Das war noch etwas holprig, man musste die ganzen Sachen erst mal ein wenig suchen und seinen Rhythmus finden. Aber wir hatten nicht viel Anderes vor, es wartete ein völlig entspannter Tag auf uns. Wir verbrachten den Tag auf unserer Campsite, fotografierten immer mal, nutzten die Duschen, irgendwann kamen die seltenen Rappen-Antilopen recht nah an unserem Platz vorbeigelaufen.

Gegen 16:00 Uhr liefen wir zur nahegelegenen Bagatelle Lodge, sie war circa einen Kilometer entfernt. Für den Nachmittag hatten wir noch eine weitere Tour gebucht, eine Gepardenfütterung mit anschließendem Sundowner” (sowohl die Morgens- als auch die Nachmittagstour hatten wir auch schon vor Ewigkeiten über Namibia Click&Travel gebucht).

Wir waren etwas zu früh dran, gönnten uns an der Lodge noch eine kalte Cola, machten ein paar Updates auf den Handys und schickten Grüße in die Heimat, an der Lodge war der Empfang deutlich besser als auf dem Campingplatz. Um 17:00 Uhr starteten wir mit drei recht vollen Safari-Fahrzeugen zur Geparden-Fütterung. Einerseits war es interessant, diese Tiere so nah in Aktion zu sehen, andererseits fanden wir es auch ziemlich touristisch.

Nach der Geparden-Fütterung fuhren wir mit den Safari-Autos wieder einen Hügel auf dem weiten Farmgelände hoch, um den Sonnenuntergang zu beobachten. Leider blieb unser Fahrer mehrmals im Sand stecken, so dass wir den Sonnenuntergang fast verpasst hätten. War aber auch gar nicht so schlimm, denn auch nach Sonnenuntergang war das Licht noch wunderschön. Wir nahmen einen GinTonic und ein Bierchen, irgendwann nach 19 Uhr fuhren wir alle gemeinsam wieder zurück in die Lodge. Mittlerweile (und besonders auf den offenen Fahrzeugen) war es ziemlich kühl geworden.

In der Lodge wartete nun noch ein weiteres Tageshighlight auf uns, wir hatten uns für den Abend fürs Dinner angemeldet, denn wir hatten gehört, dass das Essen hier besonders gut schmecken sollte. Wie waren die ersten Gäste, es war wunderschön eingedeckt. Es brannte ein Lagerfeuer, man saß im Freien, halb überdacht. Wir konnten uns einen schönen Tisch aussuchen und starteten unser leckeres Dinner. Es war ein 4-Gang-Menü, bei jedem Gang kag es Alternativen, aus denen man wählen konnte. Nach und nach füllten sich auch die anderen Tische, alles Lodge-Gäste, die sich zum Teil echt schick gemacht hatten. Die vier Gänge zogen sich ein wenig hin, aber das war ok, es war schon stockdunkel und wir hatten sonst nichts mehr vor.

Gegen 21 Uhr verließen wir das Restaurant und liefen im Dunkeln (es war Neumond) zu unserer Campsite zurück. Für Lagerfeuer war es nun schon zu spät, allerdings wollte Eric nochmal ein paar Sterne und die Milchstraße fotografieren. Lange hielten wir es draußen aber nicht mehr aus, es sehr dunkel und auch ganz schön kühl. Gegen 10 Uhr lagen wir in den Betten – was für ein schöner Tag.

 


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