Tag 10: Über den Kuiseb Canyon weiter zur Blutkuppe


07.05.2022 (Sa) – Vom “Barkhan Dune Retreat” über den Kuiseb Canyon weiter zu Blutkuppe 

Campingplatz StartBarkhan Dune Retreat (Lodge)
Campingplatz ZielCamp an der Blutkuppe
gefahrene Kilometer189
Highlights / Wanderungen:Aufwachen im "Paradies" & bestes Frühstück der Reise
Kuiseb Canyon
Blutkuppe
Wettersonnig und wieder recht heiß

Heute sind wir mal ausnahmsweise nicht im Zelt, sondern in unserem wunderschönen Bungalow aufgewacht. Gegenüber vom Bett war die Terrassentür und breite Fensterfront und so konnten wir aus dem Bett heraus auf die weite Farmlandschaft blicken. Die Dämmerung hatte gerade begonnen. Eric sprang direkt raus, um ein paar erste Fotos zu machen. Ich folgte ihm kurz drauf, wir wussten ja mittlerweile, dass die Phase der Dämmerung und des schönen Lichtes nur sehr kurz ist.

Halb acht kam jemand von der Lodge vorbei und brachte uns ein Tablett mit Kaffee & Keksen, damit wir in Ruhe auf unserer Terrasse den Sonnenaufgang genießen konnten. Was für ein Luxus und eine Verwöhnung!

Gegen 8 gingen wir hoch zu Lodge zum Frühstück. Genau wie gestern Abend waren wir wieder die einzigen Gäste und es war wieder richtig liebevoll und reichhaltig eingedeckt -lecker…

Nach dem Frühstück hielten wir noch ein Schwätzchen mit den netten Farmbesitzern, beobachten und fotografierten noch die kleinen frechen Erdmännchen, die sich hier anscheinend sehr wohl fühlen und dann hieß es leider auch schon wieder Abschied nehmen von diesem wunderbaren Fleckchen Erde. Hier hätten wir es definitiv auch länger ausgehalten.

Zunächst ging es wieder die 3 km übers Farmgelände zurück zu D1275, dann nochmal die 15km zurück zur C14. Ab hier begann die für uns neue Strecke – über die C14 nördwärts. Wir hatten gelesen und gehört, dass diese Straße nicht ganz ohne wäre – viel Gegenverkehr und auch plötzlich kreuzende Tiere. Beides können wir so jetzt nicht bestätigen, es war weiterhin angenehm leer und wir haben mal wieder die besondere Landschaft genossen.

Nach kurzer Zeit kreuzten wir den südlichen Wendekreis und diesmal bemerkten wir es auch rechtzeitig, so dass wir am “Tropic of Capricorn”-Schild anhielten und ein Foto machten. Es folgten der Gaub Pass  und der Kuiseb Canyon, sicher die Highlights auf dieser Strecke. Hier und da hielten wir auch an, um einige Fotos zu machen. Am Kuiseb Canyon liefen wir dafür einen kleinen Hügel hinauf.

Irgendwann bogen wir von der schottrigen C14 auf eine noch schottrigere und unscheinbarere Straße ab – ab hier brauchte man ein Permit für den “Namib Naukluft NP”. Das Permit hatten wir uns im Vorfeld über Namibia&Click&Travel besorgen lassen, weil wir nicht nur diese Straßen benutzen wollten, sondern heute Nacht an der Blutkuppe – einem der wenigen Campingplätze im Nationalpark – übernachten wollten, was eben auch nur mit Permit möglich ist.  Die Straßen im Park sind teilweise als 4×4 ausgewiesen, und es war auch entsprechender Tiefsand. Wieder erwartete uns eine spezielle, ganz anders geartete Landschaft, eher flach und weitläufig. Aber die Mondlandschaft, von der wir vorher gelesen hatten, war es nicht. Das lag vielleicht daran, dass es einen recht regenreichen Winter gab und links und rechts der Straßen noch recht hoch das grüngelbe Gras stand.

Gegen 13:30 Uhr kamen wir an der Blutkuppe an. Wir suchten uns einen Stellplatz aus – insgesamt verteilen sich hier sehr großzügig ca. 15 Stellplätze um den markanten Berg, die Plätze auf der Rückseite des Berges sind nur für 4×4 geeignet, sollen aber besonders schön sein. Also steuerten wir sie an und wurden nicht enttäuscht. Wir entschieden uns für den super idyllischen Stellplatz 10. Auch wenn noch eine Handvoll anderer Camper hier waren, war es sehr einsam und idyllisch, da die Plätze jeweils mehr als 100 Meter Abstand voneinander hatten. Nachdem wir uns auf unserem Stellplatz “eingerichtet” hatten, erkundeten wir ein bisschen zu Fuß die Umgebung (hatten quasi unsere eigenen “Hausfelsen”) und wanderten am nachmittag trotz großer Hitze auch auf die Blutkuppe hoch.

  • später dann noch Lagerfeuer, Grillen (die Oryxsteaks von der Koiimasis)
  • es war sehr sehr dunkel, teilweise ein wenig unheimlich (wusste man doch, dass man hier im Gegensatz zu den anderen CG nicht irgendwie eingezäunt ist)
  • Eric machte später noch Fotos von der Milchstraße

Unsere Reiseroute als Map


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