19.06.2025 (Do) – & 20.06.2025 (Fr) – Entspannte Tage bei Saint-Jean-de-Luz
| Stellplatz Start | Camping Juantcho, Socoa, Frankreich |
| Campingplatz Ziel | Camping Juantcho, Socoa, Frankreich |
| gefahrene Kilometer | 0 |
| Wetter | sonnig und warm |
| Highlights | Radtour nach Saint-Jean-de-Luz Abendessen in einem echt französischen Restaurant |
Unser Aufenthalt am Atlantik bei Saint-Jean-de-Luz bildete ein schönes Kontrastprogramm zu den intensiven Wandertagen in den Pyrenäen. Wir ließen es bewusst ruhig angehen: ausschlafen, anschließend ein Besuch bei der Patisserie im Ort für frisches Baguette und Croissants – so kann der Tag starten.
Gerade an den ersten beiden Tagen war es sehr heiß, mit über 30 Grad und strahlendem Sonnenschein. An einem der Tage unternahmen wir einen kleinen Ausflug von Socoa nach Saint-Jean-de-Luz, das über den Radweg keine fünf Kilometer entfernt liegt. Die Stadt und den langen Sandstrand mitten im Zentrum erkundeten wir anschließend zu Fuß. Hier war ordentlich Betrieb: viele Touristen, dazu liefen bereits die Vorbereitungen für ein größeres Volks- und Sportfest am Wochenende.
Aber auch direkt in Socoa lässt es sich wunderbar bummeln – besonders rund um den Hafen. Abends kann man sich in einem der zahlreichen Restaurants typisch französisch verwöhnen lassen. Die Speisekarten richtig zu entziffern ist dabei immer eine kleine Herausforderung, aber am Ende sind gerade die etwas außergewöhnlicheren Gerichte besonders lecker.
21.06.2025 (Sa) – Radausflug nach Hendaye
| Stellplatz Start | Camping Juantcho, Socoa, Frankreich |
| Campingplatz Ziel | Camping Juantcho, Socoa, Frankreich |
| gefahrene Kilometer | 0 |
| Wetter | nachts stürmisch, tagsüber bewölkt und recht kühl, Abends Nieselregen |
| Highlights | Radtour nach Hendaye |
In der vergangenen Nacht war es mal wieder ziemlich warm im Camper. Nach dem sonnig-heißen Tag gestern hatten wir trotz geöffneter Dach- und Seitenfenster Mühe, die Hitze loszuwerden. Mitten in der Nacht wurden wir dann vom starken Wind wach – völlig überraschend, denn er war weder angesagt noch hatte sich etwas in diese Richtung angedeutet 😳.
Wir sprangen schnell aus dem Bett, um die Markise einzufahren. Bei dem stürmischen Wind gar nicht so einfach, aber zum Glück hat alles funktioniert. Hier und da flogen Sitzmöbel umher, bei einem Nachbarcamper löste sogar die Alarmanlage aus. Der Sturm war wohl der Vorbote für die heute deutlich niedrigeren Temperaturen. Danach konnten wir aber wieder gut schlafen.
Am Morgen brachte Eric von seiner Joggingrunde frisches Baguette und Croissants mit. Bei angenehmen Temperaturen und bewölktem Himmel frühstückten wir draußen. Für heute hatten wir uns vorgenommen, nach Hendaye zu radeln – dem letzten französischen Ort vor der spanischen Grenze. Die kühleren Temperaturen kamen uns dabei ganz recht, auch wenn es „nur“ rund 9 km pro Strecke waren. Was wir allerdings erst unterwegs merkten: Die Route ging ständig auf und ab. Am Ende kamen auf Hin- und Rückweg fast 400 Höhenmeter zusammen – ohne E-Bike also gar nicht so unanstrengend.
In Hendaye gibt es einen sehr langgestreckten Strand mitten im Zentrum. Am Samstag war hier entsprechend viel los: zugeparkte Straßen, zahlreiche Surfer und Surfschulen im Wasser sowie viele Spaziergänger. Die Sonne ließ sich allerdings weiterhin nicht blicken.
Wir gönnten uns ein leckeres Eis, schlenderten am Strand entlang und machten uns schließlich wieder auf den Rückweg. In einem überraschend gut ausgestatteten Lidl besorgten wir noch Crevetten und Honigmelone fürs Abendessen. Lange blieben wir allerdings nicht draußen sitzen – ohne Sonne kühlte es spürbar ab, später kamen noch Nieselregen und Gewitter dazu.
Das war tatsächlich unser erster Tag dieser Reise ohne Sonne – wir können uns also wirklich nicht beschweren 😊.
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